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KfW Jung kauft Alt – Chancen und Kritik am Förderprogramm 2025
Das neue Förderprogramm KfW Jung kauft Alt (Programmnummer 308) richtet sich an junge Familien, die selbstgenutztes Wohneigentum erwerben und energetisch sanieren wollen. Auf den ersten Blick klingt es attraktiv – doch in der Praxis zeigt sich, dass das Programm einige Hürden mitbringt.
Was bietet KfW Jung kauft Alt?
Die KfW fördert den Kauf älterer Häuser in den Energieeffizienzklassen F, G oder H. Innerhalb von 54 Monaten müssen Käufer diese auf Effizienzhaus 70 EE sanieren.
Eckpunkte im Überblick:
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Zielgruppe: Familien mit Kindern, Einkommen bis 90.000 € (+10.000 € pro Kind)
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Kredithöchstbetrag: 100.000–150.000 €
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Förderzweck: Erwerb und energetische Sanierung
Weitere Details finden Sie direkt auf der KfW-Programmseite (externer Link).
Kritik am Förderprogramm
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Hohe Sanierungskosten: Die geforderte Sanierung auf Effizienzhaus 70 EE ist teuer – oft deutlich über dem Kreditrahmen.
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Strenge Vorgaben: Die 54-Monats-Frist setzt Käufer unter Druck.
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Begrenzte Kreditsummen: 100.000–150.000 € reichen in vielen Immobilienmärkten nicht für Kauf und Sanierung.
Fazit – Für wen lohnt es sich?
Das Programm lohnt sich vor allem in Regionen mit moderaten Immobilienpreisen und für Käufer, die zusätzliche Eigenmittel für die Sanierung einplanen.
→ Mehr Infos: Ratgeber Förderungen & Zuschüsse (interner Link)
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