Photovoltaik 2025: Reform der Einspeisevergütung – Chancen für Immobilienbesitzer
Einleitung: Energiewende mit neuen Spielregeln
Ab dem 1. Januar 2025 tritt eine umfassende Reform der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen in Kraft. Ziel: Die Energiewende vorantreiben, den Eigenverbrauch von Solarstrom stärken und gleichzeitig staatliche Ausgaben reduzieren.
Für Immobilienbesitzer bringt die Änderung neue Rahmenbedingungen – sowohl Herausforderungen als auch Chancen.
Axel Thurner, Geschäftsführer der AXEL THURNER IMMOBILIEN GMBH in Kaarst, fasst zusammen:
„Die Reform ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer auf Eigenverbrauch setzt, kann langfristig Energiekosten sparen und die Unabhängigkeit vom Strommarkt erhöhen.“
Was ändert sich ab 2025 für Immobilienbesitzer?
Die neue Regelung verändert die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen.
1. Wegfall der garantierten Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen
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Bisher: Feste Vergütung pro eingespeister kWh – unabhängig vom Marktpreis.
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Ab 2025: Keine Vergütung, wenn die Strompreise negativ sind.
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Folge: Betreiber müssen Eigenverbrauch priorisieren, um Rentabilität zu sichern.
2. Investitionskostenzuschüsse statt hoher Einspeisevergütung
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Neu: Einmalige Investitionszuschüsse senken die Anschaffungskosten.
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Ziel: Eigenverbrauch steigern und Abhängigkeit vom Stromnetz verringern.
Jessica Thurner, Expertin für nachhaltige Immobilienentwicklung:
„Die Reform belohnt Eigentümer, die den erzeugten Strom selbst nutzen. Das macht wirtschaftlich und ökologisch Sinn.“
Vorteile der Reform
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Kostenersparnis durch Eigenverbrauch: Weniger Netzstrombezug = geringere Stromrechnung.
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Reduzierte staatliche Ausgaben: Abschaffung der garantierten Vergütung entlastet den Staatshaushalt.
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Klimaschutz: Eigenverbrauch fördert CO₂-Reduktion und beschleunigt die Energiewende.
Nachteile der Reform
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Unsicherheit bei negativen Strompreisen: Keine Einnahmen für Einspeisung in Phasen mit Preisdruck.
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Geringere Rentabilität bei reiner Einspeisung: Wer den Strom nicht selbst nutzt, erzielt niedrigere Renditen.
Beispiel: Photovoltaikanlage 2025 in der Praxis
Ein Immobilienbesitzer installiert 2025 eine neue Photovoltaikanlage.
Annahmen:
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Investitionskostenzuschuss: 10.000 €
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Eigenverbrauch: 80 % des Stroms werden selbst genutzt
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Ersparnis: Stromrechnung sinkt um ca. 40 %
Fazit der Beispielrechnung:
Trotz fehlender Vergütung bei negativen Strompreisen amortisiert sich die Anlage schneller durch den hohen Eigenverbrauch und den Zuschuss.
Was bedeutet die Reform für Neubauten und Bestandsimmobilien?
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Neubauten:
Ideal, um Photovoltaik direkt zu integrieren und die Eigenversorgung einzuplanen. -
Bestandsimmobilien:
Lohnenswert, wenn Dachausrichtung und Zustand passen – Investitionszuschüsse verbessern Wirtschaftlichkeit.
Tipps für Immobilienbesitzer
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Eigenverbrauch optimieren
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Speicherlösungen prüfen (Batteriespeicher)
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Verbraucher wie Wärmepumpen, Wallboxen, Haushaltsgeräte zeitlich anpassen
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Fördermöglichkeiten sichern
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Bund, Länder und Kommunen bieten zusätzliche Zuschüsse.
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Förderanträge vor Maßnahmenbeginn stellen.
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Langfristige Planung
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Preisentwicklung bei Batteriespeichern beobachten.
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Wirtschaftlichkeitsberechnungen mit verschiedenen Szenarien durchführen.
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Fazit: Reform als Chance für zukunftsfähige Immobilien
Die Reform der Einspeisevergütung 2025 erfordert von Immobilienbesitzern neues Denken.
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Fokus liegt auf Eigenverbrauch statt Einspeisevergütung.
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Investitionszuschüsse senken Einstiegskosten.
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Energieautarkie wird wirtschaftlich attraktiver.
Axel Thurner:
„Wer jetzt handelt und die Förderung nutzt, kann seine Immobilie nachhaltig aufwerten und gleichzeitig Energiekosten deutlich senken.“