Spekulationssteuer beim Immobilienverkauf – einfach erklärt
Was ist die Spekulationssteuer?
Die Spekulationssteuer ist eine Einkommensteuer auf Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien, wenn zwischen Kauf und Verkauf weniger als zehn Jahre liegen (§ 23 EStG).
Sie soll kurzfristige Spekulation verhindern und trifft vor allem Anleger.
Wann ist der Hausverkauf steuerfrei?
Es gibt zwei wichtige Ausnahmen:
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Eigennutzung: Wenn Sie die Immobilie im Verkaufsjahr und in den beiden vorangegangenen Jahren selbst bewohnt haben.
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Zehnjahresfrist: Wenn zwischen Anschaffung und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen.
Beispiel: Kauf 2013, Verkauf 2025 → steuerfrei.
Wie wird der Gewinn berechnet?
Gewinn = Verkaufspreis – Anschaffungskosten – Veräußerungskosten – Abschreibungen.
Zum Anschaffungspreis zählen auch Nebenkosten wie Notar und Grunderwerbsteuer.
Nur der reine Überschuss wird versteuert.
Spekulationssteuer bei geerbten oder geschenkten Immobilien
Bei Erbschaft oder Schenkung zählt nicht das eigene Erwerbsdatum, sondern das des Voreigentümers.
Wurde das Elternhaus bereits vor mehr als zehn Jahren erworben, ist ein späterer Verkauf meist steuerfrei.
Steuern vermeiden durch clevere Planung
Wer frühzeitig plant, kann durch Eigennutzung oder zeitlich abgestimmten Verkauf die Steuerlast vermeiden.
Als Makler beraten wir Eigentümer in Kaarst gemeinsam mit Steuerberatern, um den optimalen Verkaufszeitpunkt zu bestimmen.
➡️ Immobilienverkauf Kaarst
➡️ Bundesfinanzministerium – EStG § 23
Fazit
Die Spekulationssteuer beim Hausverkauf betrifft vor allem kurzfristige Verkäufe.
Wer plant und Fristen kennt, kann legal Steuern sparen – wir zeigen Ihnen, wie.