E-Rechnungs-Pflicht 2025: Was Bau- und Immobilienunternehmen jetzt wissen müssen
Einleitung: Digitalisierung als Pflicht und Chance
Ab dem 1. Januar 2025 tritt in Deutschland die E-Rechnungs-Pflicht in Kraft. Unternehmen müssen Rechnungen künftig elektronisch ausstellen und verarbeiten.
Besonders die Bau- und Immobilienbranche steht vor besonderen Herausforderungen – hier treffen komplexe Rechnungsprozesse und umfangreiche Dokumentationen aufeinander.
Axel Thurner, Geschäftsführer der AXEL THURNER IMMOBILIEN GMBH in Kaarst:
„Die E-Rechnungs-Pflicht ist ein Schritt in die Zukunft. Wer die Umstellung strategisch angeht, kann seine Prozesse optimieren und langfristig Kosten sparen.“
Was bedeutet die E-Rechnungs-Pflicht konkret?
Die Pflicht betrifft alle Unternehmen, die Rechnungen an öffentliche Auftraggeber (B2G) oder an andere Unternehmen (B2B) stellen.
Keine Papier- oder PDF-Rechnungen mehr
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Klassische Papierrechnungen oder einfache PDFs genügen nicht mehr.
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Rechnungen müssen in strukturierten, maschinenlesbaren Formaten ausgestellt werden.
Zugelassene Standards
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XRechnung
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ZUGFeRD (ab Version 2.1.1)
Jessica Thurner, Expertin für digitale Prozesse:
„Die Umstellung bringt zunächst Aufwand, doch langfristig profitieren Unternehmen von weniger Fehlern, schnelleren Abläufen und besserer Nachverfolgbarkeit.“
Vorteile der E-Rechnungs-Pflicht
1. Automatisierung und Zeitersparnis
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Erstellung, Versand und Verarbeitung lassen sich automatisieren.
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Fehler durch manuelle Eingaben werden reduziert.
2. Kostenersparnis
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Weniger Papier-, Druck- und Portokosten
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Schnellere Bearbeitung reduziert Personalkosten in der Verwaltung
3. Umweltfreundlichkeit
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Papierloser Rechnungsprozess spart Ressourcen
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Weniger physische Archivierung nötig
4. Bessere Kontrolle
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Elektronische Archivierung sorgt für bessere Übersicht
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Einfache Vorbereitung auf Betriebsprüfungen
💡 Praxisbeispiel:
Ein Bauträger verarbeitet jährlich 1.000 Rechnungen von Subunternehmern. Durch die Umstellung auf E-Rechnungen sinkt die Bearbeitungszeit pro Rechnung um 50 %. Ergebnis: Jährlich bis zu 5.000 € Verwaltungskostenersparnis.
Herausforderungen bei der Umstellung
1. Investitionen in Software
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Bestehende Buchhaltungssoftware muss E-Rechnungs-Standards unterstützen
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Ggf. Anschaffung neuer Systeme notwendig
2. Schulungen für Mitarbeiter
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Neue Prozesse müssen verstanden und eingeübt werden
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Schulungen steigern Akzeptanz und Effizienz
3. Datensicherheit
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Elektronische Rechnungen müssen rechtssicher gespeichert werden
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Erhöhte Anforderungen an IT-Sicherheit und Datenschutz
Axel Thurner:
„Der Schlüssel liegt in einer frühzeitigen Planung. Wer jetzt investiert, vermeidet Engpässe zum Start der Pflicht.“
Empfehlungen für die Umsetzung
1. Frühzeitig handeln
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Prüfen, ob aktuelle Buchhaltungssoftware konform ist
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Ggf. Upgrade oder Wechsel planen
2. Mitarbeiter einbinden
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Team frühzeitig schulen
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Vorteile der neuen Prozesse vermitteln
3. Experten hinzuziehen
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IT- und Finanzexperten unterstützen bei der technischen Umsetzung
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Beratung zu Rechts- und Sicherheitsstandards
4. Förderprogramme nutzen
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Bund und Länder bieten Fördermittel für Digitalisierung
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Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv
Langfristige Effizienzsteigerung
Trotz anfänglicher Umstellungskosten bringt die E-Rechnungs-Pflicht langfristig Vorteile:
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Effizientere Verwaltung
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Schnellere Zahlungsabwicklungen
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Verbesserte Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern
Jessica Thurner:
„Digitalisierung bedeutet für uns nicht nur Effizienzgewinn, sondern auch bessere Servicequalität für unsere Kunden.“
Fazit: Pflicht als Chance begreifen
Die E-Rechnungs-Pflicht 2025 verändert Abläufe in der Bau- und Immobilienbranche grundlegend.
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Unternehmen, die sich früh vorbereiten, profitieren von reibungslosen Prozessen.
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Die Digitalisierung steigert Effizienz, Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit.
Die AXEL THURNER IMMOBILIEN GMBH unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse – von Beratung bis Umsetzung.